fulgurator

Bild: Julius von Bismarck (DE)

Fulgurator verändert fremde Fotos während des Fotografierens.

Julius von Bismarck, Fotograf und Künstler, sowie Preisträger des Interactive Art 2008 auf der Prix Ars Electronica hat zwar bereits 2008 den erwähnten Preis für seinen Image Fulgurator gewonnen, wurde “damals” schon durch die Blogs gejagt und tauchte im April 2009 auch nochmal bei Nerdcore auf, doch nun spülte irgendjemand auf Twitter ein mir bis dato noch unbekanntes Video (auch von 2008) wieder hoch, welches ich hier zeigen möchte da es besser die Technik zeigt und erklärt:

Nett ist auch, dass von Bismarck ganz bewusst von Bildmanipulation spricht und diese so auch für seine Kunst benutzt:

Es gab ja auch bisher viele Arten von Bildmanipulationen die eigentlich alle stattfinden nachdem das Foto gemacht wurde, mit Photoshop und Retusche und so. Das hier ist von der Art her eine andere Manipulation weil sie stattfindet während das Foto passiert und ohne das der Fotograf es weiss, dass heisst der Autor weiss nichts von der Manipulation…

Weitere Kuriositäten von Julius von Bismarck, wie zum Beispiel das Fühlometer oder The Perpetual Storytelling gibt es bei Ihm selbst unter: juliusvonbismarck.com

Bisher wurde kein Kommentar hervorgehoben.

6 sagen was zu “Julius von Bismarck manipuliert fremde Fotos.”

  1. Hahn Olaf Says:

    ist es jetzt die Bildmanipulation oder Realitäts-/Wirklichkeitsmanipulation? Ich würde hier eher vom zweiten sprechen…

  2. Alex Says:

    Er selbst spricht O-Ton von Bildmanipulation da er die Realität/Wirklichkeit ja nicht manipuliert, sondern nur etwas auf die Bilder projiziert oder?

  3. Die Bilder der Andern manipulieren « Arnos Schwatzer Block Says:

    [...] Wo wir gerade bei den technischen Basteleien sind. Nicht mehr ganz neu, wie blogsprache berichtet, ist der Fulgurator. Mit diesem Gerät, einer umgebauten Spiegelreflexkamera, manipuliert [...]

  4. Hahn Olaf Says:

    “Fulgurator verändert fremde Fotos während des Fotografierens” – stimmt nicht, denn er verändert die fotos ja nicht…Er projeziert ein Bild (die Schablone) auf ein Objekt, der gerade fotografiert wird; das ganze geschiet aber so schnell, dass der fotograf es nicht merkt…

    das projektionslicht muss aber so stark sein, dass auch bei tageslicht und bei der entfernung die kameras es wahrnehmen…

  5. Torben Says:

    Also verändert das Gerät das gewünschte Bild vom Objekt während des Fotografierens, jedoch das Foto bleibt wie es im Original eigentlich aussah, nämlich manipuliert?

  6. Fulgurator: Foto-Manipulation 2.0 | Leander Wattig Says:

    [...] blogsprache.de [...]

Schreib einen Kommentar