Update: Die Sparkasse hat sich persönlich entschuldigt.

Foto-Idee: StimpsonJCat
Banken und ihre Geschäftspraktiken
Plastik ist eines der wertvollsten Werkstoffe unserer Zeit. Manchmal ist das Stück Plastik sogar wertvoller als es eigentlich zu sein scheint. Zum Beispiel als Bankkarte. Jedenfalls wenn genug Geld auf dem Konto vorhanden ist.
Letzte Woche schien die Karte meiner Liebsten nicht besonders wertvoll zu sein, da wir fast eine ganze Woche damit verbrachten, uns mit Plastik, Bankkarten und Banken im Allgemeinen zu beschäftigen.
Als wir am Dienstag auf dem Heimweg waren, wollten wir noch schnell unser Auto füttern und unseren treuen Gefährten seit langer Zeit mal wieder richtig volltanken. Bei den horrenden Spritpreisen zahlt man eine solche Investition natürlich nicht immer aus der Barschaft seines Portemonnaies.
An der Kasse des Tankwarts unseres Vertrauens zückten Sie ihr kleines Stück Kunststoff und steckte es in den dafür vorgesehenen Automaten, um damit die ausstehende Rechnung zu begleichen. Jeder kennt diesen Moment: Es erinnert einen manchmal – besonders am Ende des Monats – an eine Runde Roulette, ob der kleine elektronische Kasten die Zahlung quittiert und einen nicht dem peinlichen Moment der “Zahlung verweigert”-Situation aussetzt.
Bei Ihr sollte es jedoch dieser Moment sein, wo man am liebsten in Grund und Boden versinkt. Auch nach dem zweiten Versuch die Zahlung über das kleine Stück Plastik zu begleichen, der Ihr durch die Beteuerung genehmigt wurde, dass noch genug Vermögen auf der Karte vorhanden wäre, erhielt sie keine Quittung, dafür aber den Kommentar eines älteren Herren, zwei Personen weiter hinter uns: “Na! Wohl nicht gedeckt, wa?!?“.
Da wir jedoch auch nicht über ausreichend Barvermögen vor Ort verfügten, wurde ich kurzfristig zum Pfand deklariert und mit einer Tasse Kaffee in die Ecke gestellt, bis meine Liebste mich gegen die geforderte Summe plus Kaffeegebühr wieder auslösen holen würde.
In diesem Moment fühlte ich mich nicht besonders wertvoll und ich stellte ungewollt auch unsere Beziehung in Frage, da ich mir nicht sicher war, ob Sie mich für <100 Euro wirklich abholen würde, was Sie jedoch nach einer Stunde beweisen sollte.
Die Stunde erklärte Sie mir wie folgt:
- Sie wäre von der Tankstelle zu einer ca. fünf Minute entfernten Filiale der Stadtsparkasse Hameln gefahren, um dort Geld abzuheben, was Ihr ebenfalls am Automaten verwehrt wurde.
- Darauf versuchte Sie einen Kontoausszug – den Sie auch nicht bekommen hat - zu ziehen um dann nochmals zu versuchen Geld abzuheben, wobei Ihr die Karte “aus Sicherheitsgründen” eingezogen wurde.
- Da Sie nun ohne Karte wohl wirklich kein Geld mehr abheben konnte und die Bankangestellten bereits Feierabend hatten, fuhr sie in unsere von dort 15 Minuten entfernte Wohnung um nach Geld zu schauen, welches Sie auf Anhieb nicht finden wollte, um daraufhin unser Sparschwein plündern zu müssen und wieder zur Tankstelle zurückzufahren.
Da es bereits zu spät war um irgendwie an die Karte zu kommen, fuhren wir nachhause.
Da Mittwochs fast alle Bankfilialen in unserem regionalen Raum geschlossen sind, versuchte Sie wenigstens Ihre Karte aus der Filiale der Stadtsparkasse zu holen, was Ihr ebenfalls verwehrt wurde, da auch diese nicht geöffnet hatte.
Daher fuhr Sie bereits Donnerstag in Ihrer Mittagspause zu besagter Stadtsparkassen Filiale, die Ihr die Karte nach Erläuterung der Problematik auch aushändigten, Ihr jedoch keine Auskunft geben konnten, bzgl. der Gründe, da
“wir hier eine Stadtsparkasse sind und Sie sind Kundin der Weserbergland Sparkasse. Fahren Sie doch in die Hamelner Innenstadt, da gibt es eine Weserbergland Sparkassenfiliale.“
Also fuhr Sie nach Feierabend in die Innenstadt zur besagten Hamelner Filiale der Weserbergland Sparkasse und erreichte dort noch kurz vor Ende der Öffnungszeiten eine Angestellte, die nach Ihrer ausführlichen Erläuterung beteuerte, dass Sie
“hier auch nichts erkennt. Vielleicht müssten Sie mit Ihrer Karte mal direkt in Ihre örtliche Filiale fahren, vielleicht wissen die dort mehr?”
Da die “örtliche Filiale” der Sparkasse Weserbergland jedoch in Coppenbrügge liegt und die Fahrzeit – einberechnet der bereits jetzt fast versiegten Öffnungszeit – nicht erfolgsversprechend schien, verschiebte Sie diese letzte Station auf Freitag.
Am Freitag nach Ihrer Arbeit, die Sie extra für die kurze Öffnungszeit der Sparkasse Weserbergland in Coppenbrügge früher verlassen musste, fuhr Sie also zu ihrer Sparkassenfiliale “vor Ort” nach Coppenbrügge um dort dann folgenden Dialog zu führen:
- Liebste: “Meine Karte ist gesperrt.“
- Angestellte: “Ja, die habe ich sperren lassen, da wir Sie nicht erreicht haben.”
- L: “Wie, Sie haben mich nicht erreicht?“
- A: “Wir konnten sie telefonisch nicht erreichen, da habe ich Ihr Konto sperren lassen.”
- L: “Ja.. und warum?!?“
- A: “Sie wollten doch mal vor einiger Zeit bei uns eventuell einen Riestervertrag abschließen, dafür fehlt uns jedoch noch Ihre Sozialversicherungsnummer.”
- L: “Ja und wieso sperren Sie deswegen mein Konto?!?”
- A: “Ich dachte mir, Sie melden sich dann schon…”
Meine Freundin hatte dort nun keinen Riestervertrag abgeschlossen. Sie hat sich wie gesagt ja auch nur erkundigt und wollte eventuell einen abschließen. Nun hat Sie es nicht mehr vor und hat daher auch nicht Ihre Sozialversicherungsnummer abgegeben. Momentan erkundigt Sie sich, zusammen mit Ihren Eltern und Ihrem Bruder nach einer neuen Bank.
Wir haben einen Anrufbeantworter. Dort war keine Bankangestellte drauf. Wir haben einen Briefkasten. Dort war kein Bankangestelltenbrief drin.
Einfach das Konto sperren, da sich die betroffene Person dann sicher melden wird klingt sowas von grenzdebil, dass ich mich noch immer frage, ob die noch alle Sparschweine im Tresor hat. Wir hätten gerade im Urlaub sein können wo man eventuell auf Geld angewiesen ist oder eine andere Zahlung hätte gerade dringend getätigt werden müssen.
“Wieso haben Sie den Strom abgeschaltet?” “Wir wollten Ihnen gerne unsere neuen Angebote vorstellen…”
Dieses Stück Plastik ist nun wirklich wertlos und wird wohl bald eingeschmolzen. Manchmal ist der ein oder andere Euro in der Tasche halt doch Gold wert…
Unsere Sparkassen-Tour 2009 (ca. 60km alleine für die Sozialversicherungsnummer):
Sparkassen Tour 2009 auf einer größeren Karte anzeigen
Update: Die Sparkasse hat sich persönlich entschuldigt.
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Oktober 27th, 2009 at 17:43
Sollteste mal an die Stiftung Warentest – Finanztest schicken. Die freuen sich über sowas…
Oktober 27th, 2009 at 17:50
Och komm, das hast Du Dir doch ausgedacht!
Oktober 27th, 2009 at 17:54
Epicfail. Mehr gibt’s dazu leider nicht zu sagen. Würde trotzdem mal nach Spritgeld fragen… beim Chef der Bank oder so.
Oktober 27th, 2009 at 17:55
@Andreas: Warum da weiter nachhaken.. Die Dame ist da wohl neu gewesen und eventuell nach dem Auftritt meiner quasi-Schwiegermutter sowieso wieder im Reinigungsservice der Sparkasse.
@petit: Mit dem Strom? Ja.
@marc: Spritgeld.. Ich habe die Karte angefügt, da sie ja nachdem sie die Sparkasse besucht hat wieder zur Tankstelle gefahren ist, um dann das Auto wieder vollzutanken.. Sie war ja die Tage über noch auf Arbeit und da Sie Hausbesuche macht…
Oktober 27th, 2009 at 18:32
Eindeutig etwas für die Verbraucherzentrale, oder?
Oktober 27th, 2009 at 18:33
Ich würde nach gar nichts FRAGEN, sondern die Bank auf Schadensersatz verklagen.
Sorry, aber solche Doofheit gehört bestraft.
Oktober 27th, 2009 at 18:51
es wird zeit, dass “wie bitte” wieder ins tv kommt… das kann ja wohl nicht wahr sein!
Oktober 27th, 2009 at 18:54
Ihr habt leider das selbe Problem nicht erkannt, an dem viele Laien scheitern: Sparkassen sind immer regional abgegrenzt. Man kann zwar als Sparkassenkunde an allen Automaten des Sparkassenverbundes Geld abheben, persönliche Kundenangelegenheiten können aber natürlich nur beim kartenausgebenden und kontoführenden Institut erledigt werden.
Im Beitrag ist einmal von der Sprakasse Weserbergland und dann wieder von Hameln die Rede – das sind zwei völlig andere Institute… ;)
Oktober 27th, 2009 at 18:56
Die Geschichte kommt mir verdammt bekannt vor. Freitagabend. Ich zahle Geld auf mein Konto weil ich Montags noch einige Überweisungen tätigen wollte. Hatte nur nen 100er und wollte nach dem Einzahlen 50€ wieder abheben um meinen Wochenendeinkauf zu machen. Nix mehr zu essen im Haus und so..
Geld einzahlen ging ohne Probleme, aber weder Überweisungen noch abheben wollten nicht mehr gehen. Nach einem Wochenende mit trocken Brot ging ich ziemlich genervt zu ungefähr 3 Filialen bis man mir sagen konnte, dass meine Karte gesperrt wurde, weil ich mich auf eines ihrer Angebote nicht gemeldet habe. Man wollte doch wissen was ich davon halte. Wutentbrannt habe ich dann direkt mein Konto aufgelöst und bin mit meinem Geld in der Tasche wieder gegangen.
Oktober 27th, 2009 at 19:16
@Ricarda: Die Bank braucht immer mind. einen Tag bis die Kohle am Konto verbucht ist, Freitag erinzahlen und gleich darüber verfügen geht nicht. Montag wars ja dann drauf oder? ;-)
Lustig auch wenn man bei der Sparkasse in der Nacht Geld abheben will, da wird gebucht und man kann nicht abheben. Weiß nicht, ob das immer noch so ist, war zumindest mal so.
Oktober 27th, 2009 at 19:22
@Parkrocker
Wir “Laien” kennen den Unterschied zwischen Stadtsparkasse und Sparkasse XY. Da die Karte aber in einer Filiale der Stadtsparkasse eingezogen wurde, die Kundin aber Kundin der Sparkasse Weserbergland ist, ist sie auch in die Filiale der Sparkasse Weserbergland in Hameln gegangen, die sie aber in die Filiale nach Coppenbrügge geschickt haben.
Die Karte konnte aber in einer x-beliebigen Filiale automatisch eingezogen werden.
Der gesamte Filialen-Hickhack ist aber irrelevant, da es eigentlich um den Grund der Sperrung geht. Ich kann doch nicht jemanden aus verkaufstechnischen Gründen sein Konto sperren, ohne vorher andere Formen der legitimen Kontaktaufnahme zu versuchen. Falsch. Man darf aus verkaufstechnischen Gründen niemanden sein Konto sperren.
Oktober 27th, 2009 at 19:32
Mein Mann meinte gleich “Vorstandsbeschwerde” – sowas solltet ihr auf keinen Fall “nur” mit einer Kündigung abtun.
Und ja, nur Bares ist wahres. Wir zahlen fast nurnoch mit Bargeld. Muss ja nicht jeder wissen wo und wann wir was kaufen ;)
Oktober 27th, 2009 at 19:32
Oha. Das ist aber starker Tobak.
Oktober 27th, 2009 at 19:33
das ist doch ganz normales Geschäftsgebaren. Die Mafia macht das laufend: Was, Du willst nix sagen? Tja, dann müssen wir deinen Kopf unter Wasser drücken.
Oktober 27th, 2009 at 19:33
Mich wundert, dass die Bank euch die Karte einfach ausgehändigt hat. Das dürfen sie eigentlich nicht.
Sie hätten die Karte an das Kontoführende Kreditinstitut senden müssen, wo ihr die Karte dann abholen müsstet.
Das hätte zwar länger gedauert, dann aber einige Fahrkilometer gespart.
—
http://twitter.com/stelten
Oktober 27th, 2009 at 19:45
Nehme ein “iebte” und entsorge es freiwillig, spendiere dafür ein “ob” ;-)
Oktober 27th, 2009 at 19:51
Wir können in solchen Fällen immer das kostenlose Girokonto der DKB empfehlen. Nicht nur, dass die Dispositionszinsen mit 7,9% p.a. viel niedriger liegen als bei der Sparkasse, noch dazu kann man an jedem Geldautomaten in Deutschland und sogar weltweit über Bargeld verfügen, kostenlos.
Und als Testsieger beim Kundenmonitor 2009 sind solche Verhältnisse sicherlich nicht zu erwarten.
Mit freundlichem Gruß
die Kredit Engel.
Oktober 27th, 2009 at 19:52
Moa!! Die haben sie wirklich nicht mehr alle !
Oktober 27th, 2009 at 19:58
@zideshowbob Jede normale Filialbank verbucht Bareinzahlungen SOFORT auf dein Konto und man kann wenige Minuten später am Automaten darüber verfügen. So ist das zumindest bei der VR, Sparkasse und Sparda
Oktober 27th, 2009 at 20:01
Das ist wieder so ein Grund, warum ich Volksbanken und Sparkassen meide. Der Anteil an Vollpfosten hinter dem Tresen ist noch höher als bei anderen Kreditinstituten. Mir wurde mal ein Konto gelöscht wegen “zu wenig Kontobewegungen”.
Oktober 27th, 2009 at 20:15
Was mich ja wundert: Warum habt ihr nicht einmal kurz bei der Sparkasse Coppenbrügge angerufen?
Oktober 27th, 2009 at 20:31
Hm, klingt sehr bekannt das Ganze. Meinem Bruder wurde nicht das Konto gesperrt, aber da er einen nicht geringen Geldbetrag auf seinem Girokonto zu liegen hatte, fingen die Berater irgendwann an, penetrant ob einer Anlage zu nerven. Sie riefen meinen Bruder 3 – 4 mal die Woche an, über Monate. Er hat am Telefon immer wieder beteuert das das alles seine Richtigkeit hat, er sich bei evtl. vorhandenem Interesse selbst melden würde und sie bitte aufhören sollten ihn damit zu nerven. Mein Bruder drohte ihnen auch an die Bank zu wechseln, wenn sie es nicht gut sein lassen würden. Nach einiger Zeit sind sie dazu übergegangen, unseren Eltern zu schreiben und als keine Reaktion kam, auch anzurufen. In den Gesprächen mit unseren Eltern, versuchten sie stets zu erreichen, das sie doch bitte mir, vor allem aber meinem Bruder (der mehr als den 4-Fachen Geldbetrag auf dem Girokonto hatte, ca 40K €) ins Gewissen reden sollten, das Geld vernünftig und Gewinnbringend anzulegen. Es sei schließlich im eigenen Interesse und zum Besten von uns beiden. Man muss dazusagen, das mein Bruder zu dem Zeitpunkt 26 und ich 28 Jahre alt waren. Witzig oder? Sie ließen sich einfach nicht abwimmeln und haben mit Verkäufer und Vertreterkauderwelsch und übelsten NLP Brechstangenmethoden versucht Termine in der Bank oder oder vor Ort, zu Hause zu erzwingen. Mein Bruder, meine Eltern und ich schlossen einen Pakt. Wir vereinbarten Termine, also sagten welchen zu. Beim ersten mal, waren wir jeweils an verschiedenen Wohnorten, einfach mal aus Versehen nicht zu Hause. Beim zweiten und dritten Termin, waren wir nicht vorbereitet, es war grad ganz unpassend, wegen Besuch etc. und haben sie eiskalt auflaufen lassen, in der Hoffnung, das sie es schnallen. Nichts. Meine Eltern, mein Bruder und ich haben dann in letzter Konsequenz die Bank gewechselt. Das Alles ereignete sich, als die Bankenkrise absolut schon zu sehen war, und die Banken krampfhaft angefangen haben, Ressourcen zu nutzen, liquide zu machen. Das alles speilte sich in einem Dorf ab. Jeder kennt jeden Geschichte. SPK Lemgo heißt der Verein (dürft Ihr gern auspiepen, falls Ihr Konsequenzen befürchtet). Eine Wahre Geschichte, exakt so passiert und sicher, ganz sicher kein Einzelfall. Scheibenkleister tropft immer von Oben nach Unten, die Angestellten dort müssen so handeln, wenn ihnen ihr Job lieb ist.
Simon Sc***er
Oktober 27th, 2009 at 21:03
[...] Sparkasse sperrt Karte, um Riestervertrag abzuschließen http://www.blogsprache.de/2009/10/27/bye-bye-red/ [...]
Oktober 27th, 2009 at 21:10
@Julian:
Gutes Argument.
Erzähl dies doch aber auch der Dame am Schalter, denn wir haben auch eine dort bekannte Telefonnummer.
Die Fahrerei gehört als Schmankerl zur gesamten absurden Geschichte, dass sie ohne realistische Rechtfertigung das Konto sperren.
Oktober 27th, 2009 at 21:22
Jaja, die Sparkasse, ich könnte da Geschichten erzählen! ;) Ich bin jetzt seit 8 Jahren zufriedener Volksbank Kunde und kann diese Bank nur weiterempfehlen :)
Oktober 27th, 2009 at 21:25
Wie war das doch gleich ?
“nur bares ist wahres”
inzwischen sind jedoch über 95% alles Geldes nur noch irgendwelche virtuellen Zahlen….
Oktober 27th, 2009 at 22:41
Bin selber Sparkassemitarbeiter und finde das unveratnwortlich!!!!!!
Habe die Sparkasse Weserbergland aufgefordert Stellung zu beziehen! Leider ist jede Bank nur so gut wie Ihre Mitarbeiter!
Weiter so mit Feedback, nur so können Banken und Sparkassen aus diesen Fehlern lernen!
Danke für diesen Blogbeitrag!
Oktober 27th, 2009 at 22:51
Du solltest unbedingt eine Beschwerde an den Vorstand der Sparkasse schicken. Solche unverschämten Praktiken Einzelner müssen abgestellt werden. Sende eine Kopie an
Sparkassenverband Niedersachsen
Schiffgraben 6-8
30159 Hannover
MfG
electro_banker
Oktober 27th, 2009 at 23:18
Ja, das ist Sparkasse sehr ähnlich. Mich haben sie auch vor Jahren an eine andere Bank verloren. Ich würde diesen Blogeintrag an den Chef der Filiale schicken oder vielleicht ausdrucken und an die Tür der Filiale hängen :)
Oktober 27th, 2009 at 23:51
Ihr solltet neben eurer Beschwerde auch noch eine ausführliche Aufzählung der gefahrenen Kilometer und eventueller Unannehmlichkeiten machen und das in Rechnung stellen. Für den gefahrenen Kilometer halte ich zwischen 30 und 40 Cent gerechtfertigt und für zusätzlichen Aufwand stundenweise einen Fuffi.
Solche Idiotie darf man nicht ungestraft lassen.
Oktober 28th, 2009 at 00:06
Das kommt mir alles so bekannt vor.. Ich habe mich nach einer ungleich ähnlichen Geschichte für immer von der Sparkasse verabschiedet. Beinahe jeder den ich kenne hat eine Gruselgeschichte von der Sparkasse zu erzählen. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm ist im Gegenteil eine Bank, die sihc weigert mit Ihren Kunden zu kommunizieren. Und wenn dann doch kommuniziert wird, dann gibt es keine schriftlichen Unterlagen für das Abgesprochene. Seit 9 Jahren bin ich nun Kunde bei einer anderen Bank. 9 Jahre in denen ich meine Kontoauszüge deutschlandweit bekomme und keinerlei Ärger habe. Mein Sachbearbeiter ruft mich einmal jährlich an und ist freundlich. Niemand quatscht mir Kram auf, niemand sperrt meine Karte, niemand gibt meine Unterlagen an Fremdanbieter weiter.. ja.. Als Bankkundin hab ichs wieder gut…
Oktober 28th, 2009 at 00:50
ich weiß warum ich schon vor jahren der sparkasse den rücken gekehrt habe… weil ich damals so das ungefähre problem mit diesem verein hatte….
die sind so kundenunfreundlich und unflexibel… neeeeee danke
Oktober 28th, 2009 at 12:41
Zwar war die Maßnahme der Sparkassenangestellten unverantworlich, jedoch ergeben sich mir nach Durchlesen der Geschichte mehrere Fragen:
a) Habt ihr kein Telefon mit dem ihr die Sparkassenfiliale hättet erreichen können? Die Nummer wäre sicherlich im Internet mit einem Zeitaufwand von etwa 1-2 Minuten zu finden gewesen.
b) Es sollte inzwischen bekannt sein, dass die Sparkassen regionale bzw. städtische Institute sind und größtenteils unabhängig voneinander arbeiten und auch keinen Zugriff/keine Einsicht auf die jeweiligen Konten der anderen Sparkassen haben. Also sollte es keinen verwundern, wenn nur die Ausstellende Filiale der Sparkasse über die Gründe der Sperrung Bescheid wissen.
Das nun alle geschädigten “Ex-Kunden” des besagten Geldinstituts hier ihrem aufgestauten Unmut freien Lauf lassen ist verständlich und auch dass die liebe Konkurrenz versucht hier unzufriedene Kunden abzugreifen (Kredit Engel ;) ) ist durchaus verständlich.
Jedoch sollte nun nicht die gesamte Sparkassengruppe verteufelt werden wegen einer, zugegen sehr dreisten, Mitarbeiterin, die offenbar sehr willkürlich handelte. Überall gibt es solche schwarzen Schafe.
In diesem Sinne: “Nobody’s perfect”.
Oktober 28th, 2009 at 13:49
Hab mir jetzt mal den Spaß gemacht und nach der besagten Filiale gegooglet. Haben die keine eigene Webseite?!? Ich finde nur eine Unterseite auf der Seite der gesamten Sparkasse Weserbergland mit der selben “Servicehotline” wie jeder anderen Filiale auch (01801/25450110), also eine Direktnummer finde ich nicht…
Die soll dann auch noch 3,9 ct/Min. kosten und man wird wohl erstmal in einem Verteilersystem landen, bis man zur gewünschten Filiale durchgestellt wird. Wie oft hat denn die Frau bei euch versucht vorher anzurufen?
Oktober 28th, 2009 at 14:48
kann ich gut verstehen, da kommt einem die Galle hoch. Leider wird einem der Wechsel zur jeweils nächsten Bank auch nicht weiterhelfen, ich habe genau das selbe Spiel (”wir haben ihre Karte gesperrt, damit sie sich mal melden, wir haben sie nicht erreicht”, trotz AB, eMailadresse und Postanschrift) auch schon bei der Hypovereinsbank in München gehabt. Der Wahnsinn hat also offensichtlich Methode (vielleicht lernt man das ja so bei der Ausbildung ;-) )
Oktober 28th, 2009 at 18:45
Perfekte Kundenbindungsmaßnahmen, was kann man noch mehr dazu sagen…Es lässt sich wirklich langsam eine “kundenfreundliche” Tendez erkennen: Kartensperren, Datenklau etc.
Oktober 28th, 2009 at 21:13
[...] einer Gesellschaft ist auch heute noch Kommunikation. Der Ausgang zu meinem Artikel “Bye Bye Red!” ist dafür ein vernünftiges [...]
Oktober 28th, 2009 at 21:16
Die Sparkasse hat sich persönlich entschuldigt. Bitte lest diesen Artikel.
Die Kommentare werden hier nun geschlossen, bitte schreibt dort Euer Anliegen.
Oktober 28th, 2009 at 23:00
[...] Der Ursprungslink: http://www.blogsprache.de/2009/10/27/bye-bye-red/ [...]
Oktober 30th, 2009 at 09:20
[...] [...]
Oktober 30th, 2009 at 21:06
[...] die ganze Geschichte hier im Original lesen: http://www.blogsprache.de/2009/10/27/bye-bye-red/ Sonst glaubt man vielleicht nicht, was ich dort oben zitiert [...]
November 4th, 2009 at 01:26
[...] Geschichte darüber, dass man heute offensichtlich am besten gar nicht mehr nachdenkt, bevor man irgendwas [...]