SpitBlog.de berichtet:
Aus dem Wahlkampfhandbuch der FDP, Buchstabe A:
Adressenankauf
Wenn Sie eine Direct Mailing Aktion planen und damit eine bestimmte Zielgruppe ansprechen möchten (Freiberufler, Handwerker, Jungwähler etc.), können Sie Adressen von verschiedenen Anbietern ankaufen. Jungwähleradressen werden häufig auf kommunaler Ebene zur Verfügung gestellt. Es ist wichtig, nicht im Gießkannenprinzip zu verfahren sondern durch eine gute Adressauswahl zielgenau FDP-affine Zielgruppen zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie beim liberalVerlag (www.liberalverlag.de).
Und die Piratenpartei Deutschland sagt dazu:
Die Piratenpartei Deutschland erklärt den 17. September 2009 zum OptOutDay und ruft dazu auf, an diesem Tag in einer gemeinsamen Aktion bei den örtlichen Meldebehörden der Weitergabe von Adressdaten schriftlich zu widersprechen.
Grund für die Aktion ist, dass Adressdaten weiterhin gesammelt und ausgewertet werden. Dies geschieht nicht nur durch Privatunternehmen. Immer häufiger sind es auch kommunale Meldebehörden, die die Daten ihrer Bürger an Parteien und Adressbuchverlage herausgeben. Dies tun sie auf Grund der geltenden Rechtslage völlig legal solange der Bürger nicht in einem sogenannten Opt-Out-Verfahren dieser Weitergabe ausdrücklich widerspricht.
Daher schaut jetzt auf OptOutDay.de, meldet eure Gemeinde oder euer Stadtteil an oder nehmt an den bereits geplanten Veranstaltungen teil.


