Liebe Genossinnen und Genossen,

mein Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Vier Jahre, die für einen 22-jährigen bedeuten, daß er bereits als Jugendlicher politisch aktiv war und mit 18 auch politische Verantwortung übernehmen wollte.

Ich war seit jeher der festen Überzeugung, daß in einer gerechten und demokratischen Gesellschaft die Werte Solidarität, Gleichheit und Freiheit unerläßliche Bestandteile sind, die nie ihre Gültigkeit in einer Gemeinschaft verlieren können, die auf Vernunft und Gemeinwohl aufgebaut ist.

Mir war auch stets bewußt, daß diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern daß in einer sich stetig weiterentwickelnden Gesellschaft um sie ständig gekämpft werden muß.

Meine Überzeugung war es, daß die SPD diesen Kampf am energischsten führt und ich wollte sie in ihrem Bestreben tatkräftig unterstützen.

Heute, am 17.06.2009, wird mir bewußt, daß ich mich möglicherweise getäuscht habe.

Ich vertrete eine Generation, die vollständig mit digitalen Medien aufgewachsen ist, mehr noch, eine Generation, die den Wechsel von analogen zu digitalen Medien nicht bewußt erlebt hat.
Das bedeutet, daß ich bereits seit der Grundschulzeit mit Eltern, Lehrern und Freunden auf digitalem Wege kommuniziert habe, entsprechende Lehrpläne waren bereits um Jahre veraltet.

Mit meinem Eintritt in der SPD war mir bewußt, daß bereits unter rot-grüner Regierung eine Politik betrieben wurde, die nicht den Ansprüchen einer digitalen Gesellschaft genügte. Dies wollte ich ändern.

In den vergangenen vier Jahren der großen Koalition konnte ich jedoch noch weniger Hinwendung zu unserer Generation und ihrer speziellen Belange feststellen, weder in der SPD, noch in anderen etablierten Parteien.

Dennoch habe ich mich seit Beginn des Jahres in besonderem Maße politisch engagiert und stellte mich sogar für die Bundestagswahl auf der Landesliste Niedersachsen als Kandidat zur Verfügung.

Ich sah seit Jahresbeginn, wie die große Koalition die gesamte Lebensweise meiner Generation in Frage stellte und massiv bekämpfte. Für meine Generation völlig selbstverständliche Freizeitaktivitäten, von einzelnen Computerspielgenres bis hin zu sportlicher Betätigung wie Paintball sollten verboten werden. Mitglieder von Schützenvereinen hingegen, die zu Hause mit Kriegswaffen hantieren, blieben unbehelligt und durch die große Koalition protegiert.

Dies sind jedoch geradezu vernachlässigbare Auswirkungen eines seit langem bestehenden Generationenkonfliktes, der seit jeher die Probleme gesellschaftlichen Wandels widerspiegelt.

Was am morgigen Donnerstag von der großen Koalition und somit auch von meiner Partei beschlossen werden soll, hat nichts mehr mit einem erklärbaren Unverständnis zwischen zwei unter verschiedenen Verhältnissen aufgewachsenen Generationen zu tun, sondern verletzt das Rechtsempfinden von vielen Bürgern jeglichen Alters.

Morgen wird der Bundestag einen Gesetzesentwurf zur Abstimmung bringen, der zwar zur Bekämpfung eines brisanten Problems – Kinderpornographie im Internet – dienen soll, dabei jedoch jegliche Grundsätze der rechtsstaatlichen Verhältnismäßigkeit verletzt.

Das Gesetz sieht vor, Kinderpornographie im Internet nicht zu entfernen, sondern nur zu verdecken, um es Konsumenten dieses menschenverachtenden Materials zu erschweren, dieses zu betrachten. Dieses Gesetz verlangt perfiderweise, das zu tun, was den Mißbrauch der Kinder zum zweiten Male noch schrecklicher macht: Wegzusehen.

Wegsehen bedeutet in unserer Gesellschaft nichts anderes, als das Geschehene zu tolerieren. Ich jedoch als 22jähriger Bundesbürger sehe bei jeder gesperrten Seite, die mit einem Stoppschild verdeckt wird, das Versagen unseres Rechtsstaates, da er nicht in der Lage war, dieses Verbrechen effektiv zu bekämpfen, sondern auf ein Mittel zur Zensur zurückgreifen mußte.

Dies birgt die größte Gefahr im morgen zu verabschiedenden Gesetz: Die Erklärung unseres Staates, gegen Rechtsverletzungen machtlos zu sein.

Wo wird die Grenze gezogen?

Noch endet die Sperre bei Kinderpornographie. Ein abscheuliches Verbrechen. Doch wann wird der Staat auch vor weniger schweren Rechtsverletzungen kapitulieren und keinen anderen Weg sehen, als lediglich die Darstellung wenig wirksam zu erschweren?

Hier wird eine Infrastruktur geschaffen, die zukünftigen Regierungen ermöglicht, Zensur zu betreiben.

Welche Inhalte werden dann möglicherweise als unerwünscht betrachtet werden? Tierquälerei? Gewalt? Volksverhetzung? Extremismus? Politische Opposition? Kritik?

Wo wird die Grenze gezogen?

Die Grenze muß meines Erachtens hier und heute gezogen werden, ohne ein solches Gesetz.

Wir dürfen den Kampf gegen solch schwerwiegende Verbrechen wie den Mißbrauch von Kindern nicht aufgeben. Wir müssen effektiv gegen Hersteller solchen Materials vorgehen, nicht gegen das Medium, auf dem es verbreitet wird. Mißbrauch geschieht in der Nachbarschaft, nicht im Internet.

Wenn die SPD als Teil der großen Koalition sich durch Zustimmung zu diesem Gesetzesentwurf eingesteht, daß eine effektive Bekämpfung durch unsere gegebenen gesetzlichen Möglichkeiten nicht erreicht werden kann, sehe ich keine andere Möglichkeit, als meine politische Aktivität anderweitig zu konzentrieren.

Wenn Zensur auf dem Rücken mißbrauchter Kinder durchgesetzt werden soll, wenn das Medium, das meinen Lebensalltag bestimmt und mitbestimmen wird, staatlicher Willkür ausgesetzt wird, wenn die SPD sich von meiner und von zukünftigen Generationen vollständig verabschiedet, bin ich nicht länger bereit, in dieser Partei mitzuwirken.

Die Werte der Sozialdemokratie trage ich weiterhin mit mir und werde diese auch zukünftig vertreten.

Wenn jedoch am morgigen Tage die SPD dieses Gesetz ermöglicht, werde ich der SPD den Rücken kehren.

Tritt das Gesetz in Kraft, trete ich aus der SPD aus und verabschiede mich von einer meiner Generation fremden Partei.

Hochachtungsvoll
Torben Friedrich

Weiterführende Informationen:

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157 sagen was zu “Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion”

  1. veloc1ty Says:

    Toller Brief der gut auf den Punkt bringt worum es geht. Insbesondere das ein Stoppschild eigentlich eine Kapitulation des Rechtsstaates ist finde ich sehr gut formuliert.

    Dein Brief erinnert mich an den, den ich vor einigen Jahren an die SPD geschrieben hab. Damals ging es um die Vorratsdatenspeicherung – an dem Tag als die beschlossen wurde bin ich ausgetreten. Selbe Situation quasi.. dann war ich 2 Jahre nicht mehr in einer Partei und habe nun zu den Piraten gefunden.

    Ich hab leider keine Hoffnung mehr, dass die SPD Fraktion das Gesetz morgen ablehnt.. armes Deutschland

  2. Gernot Says:

    Sehr guter Brief. Ich würde ihn gerne in voller Länge, aber natürlich mit Link hierher auf poetsch.org zitieren. Darf ich?

  3. Torben Says:

    Der Brief ist als Offener Brief selbstverständlich unter CC-BY-NC veröffentlicht.

    Update: Alle kommerziellen Onlinemedien, erhalten die Einwilligung zur Veröffentlichung unter CC-BY. Für kommerzielle Printmedien gilt weiterhin CC-BY-NC.

  4. Internetsperren 17.06.2009: Artikel und Kommentare « Wir sind das Volk Says:

    [...] blogsprache.de: Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion [...]

  5. M.Ensch Says:

    Junger Mann, ich habe allerhöchsten Respekt vor dir! Neue Menschen braucht das Land! Ich werde ihn gerne auf meinem Blog zitieren.

    Viele Grüße!

  6. Meine Damen und Herren, Torben Friedrich hat das Wort! — Die neuen Menschen Says:

    [...] gibt sie noch, die Guten! Und sie geben nicht auf! Hier ein offener Brief von einem 22jährigen SPD-Mitglied, den ich via Twitter gefunden habe. Beim Lesen blieb mir fast die Spucke weg. Chapeau, junger [...]

  7. D. Fröhlich Says:

    Einfach nur großartig geschrieben. Du drückst perfekt aus, wie sich viele momentan fühlen. Ich kann dir aber nur in jedem Fall raten, weiter politisch aktiv zu bleiben, wenn auch nicht bei der SPD.

  8. Eine Zensur findet vielleicht nicht statt | poetsch.org Says:

    [...] Torben Friedich, 22-jähriges Noch-SPD-Mitglied. Hier sein offener Brief in voller Länge, den er auf seinem Blog veröffentlicht [...]

  9. Finn von Due Says:

    Parteizugehörigkeit kenne ich nicht, ich war niemals in einer Partei, anfangs fehlte mir der Enthusiasmus, später die Partei für die ich mich nicht schämen würde.
    Doch fehlt mir damit auch die aktive Möglichkeit eine Partei mitzugestalten, wenn nicht gar zu ändern.
    Was mir bleibt ist die Hilflosigkeit mit anzusehen wie die regierenden Parteien einen Zensurapparat installieren ohne den Internetaktivisten auch nur die geringste Aufmerksamkeit zu schenken.
    Die CDU diktiert, die SPD kuscht, die Opposition schreit, was auch sonst, hat sie das große Glück, sich derzeit nicht von ihrem Koalitionspartner sodomisieren lassen zu müssen.

    Die SPD spielt hier eine besondere Rolle. Nicht die der großen, sozialen Volkspartei, sie war das sprichwörtliche Zünglein an der Waage, sie hätte mit ein wenig Mut verhindern können, sie hätte sich distanzieren können von all dem Bullshit, den sie auch schon mit Otto Schily angerichtet hat. Es wäre ein Zeichen für die im Grundgesetz verankerten Grundrechte – gewesen. Netter Nebeneffekt wäre die Publicity im Netz gewesen, denn DAS ist Internetwahlkampf und nicht nur nette Parolen zu twittern.

    Dein mutiger, sicherlich von reichlich Enttäuschung geprägter Schritt ist zu respektieren aber dennoch finde ich es schade die alten konservativen Parteien den Alten zu überlassen.
    Aber andererseits beneide ich Dich um die Möglichkeit Deiner Wut durch diesen Schritt Ausdruck zu verleihen.

    Hoffentlich wirst Du erhört!

    Finn von Due

  10. Alex Says:

    Vielleicht im Zusammenhang interessant und für dich statt eines Austrittes denkbar:
    http://www.vorwaerts.de/blogs/ich-bin-ein-pirat-in-der-spd

  11. Torben Says:

    @Finn: Ich empfinde keine Wut gegenüber Mitmenschen, die andere Umstände geprägt haben als uns. Ich bin jedoch enttäuscht, dass über uns Mitmenschen hinweggesehen wird und die beachtenswerte und keinesfalls fragwürdige Kritik die nicht nur aus jüngeren Generationen und einem Online-Klientel gekommen ist, hinweggesehen wird.

    @Alex: Mein Entschluß steht fest. Wie bereits an anderer Stelle geäußert, kann ich mich nicht damit zufrieden geben, daß “der kleine Mann mit großen Worten gefüttert wird.” Steht das Gesetz, geh ich.

  12. Mathias Says:

    Hut ab, super treffend vormuliert! Lasst uns die Daumen drücken, dass es heute nicht zum Beschluß kommt.

  13. Bye bye, SPD - tschüss, Demokratie » Helmschrott.de Says:

    [...] Offener Brief von Torben Friedrich [...]

  14. Micha Says:

    @Alex: Torben ist konsequent, Dein bzw. Eurer Verhalten ist es nicht. Ihr wollt weiterhin an der Macht teilhaben, aber steht nicht zu deren Zielen. Eure Antwort dann gründen wir eine Subpartei, mit eigenen Zielen. Tatsache die SPD bleibt unwählbar, und Ihr versucht doch den Anschein zu wecken sie wäre noch wählbar. Aber das Kreuz sagt niemand bei der Auszählung für welche Ziele konkret gewählt wurde, nur für welchen Machtapparat.
    Die SPD wacht evtl auf, wenn Ihr mal fast alle jungen Mitglieder die Freundschaft kündigen, dann wäre die Partei da wo die grauen Panther heute sind. Deswegen frage ich mich, ist Torben der Einzige mit einen Arsch in der Hose in der SPD? Oder schreiben die anderen nicht drüber?

    Gruß Micha

  15. Bitte weitergehen: Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion - just another weblog Says:

    [...] mein Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialde… Kommentare [...]

  16. Jens Ferner Says:

    Ich glaube, ich bin nicht der einzige Sozialdemokrat, der der SPD den Rücken gekehrt hat – ich suche andere in dieser Facebook-Gruppe:

    http://www.facebook.com/group.php?gid=93051662178

  17. Fips Says:

    Wow, echt super Brief – Du sprichst auch mir aus der Seele.

    Über einen Austritt oder Ruhenlassen der Migliedschaft muss ich mir heute noch Gedanken machen… Schwierige Entscheidung – Respekt für Dich und Deinen mutigen Schritt (auch wenn es schade ist, einen Genossen zu verlieren)

  18. Zensursula… Says:

    [...] http://www.blogsprache.de/2009/06/17/offener-brief-an-die-spd-bundestagsfraktion/ [...]

  19. Sebastian Gebhard Says:

    Bis auf die Europawahl 2009 habe ich bisher immer die SPD gewählt. Aus den genannten Gründen wurde es jetzt die Piratenpartei.
    Mit dem Beschluss dieses Gesetzes wird mein -im Moment schwer angeschlagenes- Vertrauen in die großen Parteien mich und meine Interessen vertreten zu können, sicherlich nachhaltig verschwinden.

    Betroffenheit

  20. Das, SPD, ist nur der Anfang - spitblog Says:

    [...] Friedrich kommt aus meiner Region und hat ebenfalls in einem offenen Brief angekündigt, aus der SPD auszutreten, falls es zur geplanten Zensur [...]

  21. Anmerkungen zur Abstimmung - Das Blog am Datentrampelpfad Says:

    [...] Torben Friedrich, SPD-Mitglied, schreibt einen offenen Brief an seine Partei, die bald vermutlich nicht mehr die seine sein wird.: Die Werte der Sozialdemokratie trage ich [...]

  22. ToJe Says:

    Hut ab für Deine Integrität und Deine Entschlossenheit. Ich wünsche Dir einen langen Atem und ein starkes Rückgrat, um so weiterzumachen. :-)

  23. Torben Friedrich: Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion - bertdesign.de Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | BlogSprache.de | “Zu Blog geschlagene Sprache.&#…. [...]

  24. So muss es sein: Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion auf lebensLAUF Says:

    [...] wurde, die nicht den Ansprüchen einer digitalen Gesellschaft genügte. Dies wollte ich ändern ….. weiter Geschrieben in Aufreger | Keine [...]

  25. Jens Says:

    Ein großartiger Brief. Klar und exakt auf den Punkt. Ich bin gerade sehr begeistert von dieser Generation, die ja gerne mal als interesselos und konsumgeil verschrieen wird.

  26. H. Says:

    Für sein jugendliches Alter schreibt der Autor ein wirklich beachtenswert strukturiertes und eingängig argumentierendes Opus.

    Mich persönlich wundert immer. dass in der FAZ – oder auch in der WELT – nichts von unseren Edelfedern erscheint, die – da historisch beschlagen – mal den großen Bogen der Zensur von Kirche oder Staat besonders seit der Restauration (Imprimatur, Karlsbader Beschlüsse 1817, Mainzer Beschlüsse 1834, Reichsschriftkammer, Gleichschaltung der Medien) schlagen und aufzeigen würden – und das bringt ja dankenswerterweise der junge Mann auf den Punkt, dass nicht das Verbrechen an sich verhindert oder bestraft wird, sondern das weiterhin bestehende Verbrechen nur “unsichtbar” gemacht werden soll. Dafür werden Repressions- also “Unterdrückungsstrukturen” geschaffen, die man besser nicht ins Leben rufen würde, die kann man später auch wie China oder Persien anwenden.

    Wichtig ist in meinen Augen gerade auch sein Hinweis und seine Enttäuschung darüber, dass betreffs Bürgerkommunikation die “neue Welt” von unserer “alten Politik” weder wahrgenommen noch wirklich verstanden und in Rechnung gestellt wird: oder anders ausgedrückt, dass das Agieren der Politik und ihrer Apparate nur noch selbstreferentiell ist: man erweckt den Eindruck, man habe etwas “gelöst”, aber in Wirklichkeit besteht das Übel weiter fort.

    Hat er gut gemacht und schön ist, dass er Konsequenzen ziehen will.

    H.

  27. Die SPD eröffnet den Internet-Wahlkampf 2009 » F!XMBR Says:

    [...] Diesen unnötigen Ballast, das Internet mit all seinen Facetten, mit seinen Möglichkeiten, Vorzügen und natürlich auch den Nachteilen, das soll nicht verschwiegen werden, hat die SPD nun hinter sich gelassen. Sie hat jegliche Verbindung zu dieser Welt gekappt. Da kann ein Online-Bereit, der noch von Kurt Beck ins Leben gerufen wurde, unter der neuen Führung dem Vernehmen nach kaum noch beachtet wurde, in einer letzten Aktion für die Unterzeichner noch so das Gesicht wahren – die Tatsache, dass diese Erklärung veröffentlicht wird und noch nicht einmal von allen Mitgliedern unterzeichnet wurde, beweist, wie ignorant und beratungsresistent die Parteiführung und weitestgehend alle SPD-Mitglieder sind. Sie so genannte Basis existiert schon lange nicht mehr. Da helfen auch keine noch so guten Offene Briefe. [...]

  28. Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion « The Lidless Eye Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion [...]

  29. Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | NIGHTLINE Says:

    [...] Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei [...]

  30. Sibby Says:

    Sehr gut und alles leider sehr wahr. Aber glaubst du nicht, dass du in der SPD viel mehr bewegen kannst als außerhalb? Ich glaube: Mindestens ein Drittel der Sozialdemokratie fühlt genauso wie du. Bei der Orga der Spreewache waren ja auch SPDler dabei, zum Beispiel. Die Jusos sind absolut deiner Meinung, von Tauss und Böhning und Drohsel ganz zu schweigen. Wir müssen beharrlich bleiben, erklären, erklären, erklären und überzeugen. Und ich würde mir wünschen, dass du dabei bleibst. Ich ärgere mich ja auch – aber nicht das Kinde mit dem Bade ausschütten.

  31. chrisji Says:

    Endlich Jemand der Mut zeigt.. Sie haben meinen vollsten Respekt hierfür verdient.

  32. Martin Says:

    Sehr schön und präzise auf den Punkt gebracht. Bin froh, aus der SPD auch solche Stimmen zu hören.

  33. Murphy Says:

    Hut ab +1.

  34. Trotzendorff | Blog | Bei jeder gesperrten Seite hat der Staat versagt Says:

    [...] Netzsperren. Torben Friedrich, 22-jähriges SPD-Mitglied hat gestern auf seinem Blog einen offenen Brief an die SPD geschrieben, der nicht nur lesenswert ist, sondern auch bemerkenswert deutlich zeigt, wie tief der [...]

  35. Thorben Says:

    Leider wird es niemanden interessieren (in der SPD) ob Du austrittst oder PENG. Wir gehören momentan einer Minderheit an, die nicht Wahlentscheidend zu sein scheint, und deswegen hört niemand Menschen wie Dir oder mir zu. Schade drum – aber ich finde Deine Entscheidung gut.

  36. Der Grabsteinschubser Says:

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Stellungnahme! Sehr gut geschrieben!

  37. Stadtschreier » Blog Archiv » Aus aktuellem Anlass Says:

    [...] Hier noch ein wunderbar verfasster offener Brief eines SPD-Angeordneten an die eigene Bundestagsfraktion. Durch und durch lesenswert, aber einen [...]

  38. ChaosEagle Says:

    Guter offener Brief, nur eine Anmerkung:
    Die Verbreitung kinderpornographischer Schriften (§184b StGB) ist kein Verbrechen. Das ist mehr als nur juristische Spitzfindigkeit, denn es offenbart die kaum hinterfragte Rhetorik, derer sich unter anderem Frau von der Layen bedient: Worum es eigentlich gehen SOLLTE ist nicht die Darstellung des Missbrauchs von Kindern, sondern der Missbrauch selber, der zumindest in Form des §176b StGB dann auch tatsächlich ein Verbrechen ist. Stattdessen wird immer nur von der Kinderpornographie gesprochen, als könnte das Vernichten der Bilder den Missbrauch, aus dem sie entsprungen sind quasi nachträglichverhindern. In Wahrheit ist das jedoch nur der Versuch, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen – “Aus den Augen, aus dem Sinn”

  39. Uwe Große Says:

    Hallo Torben!
    Du hast es etwas ausführlicher geschrieben als ich, aber mir geht es genauso wie dir. Ich habe gestern “meinem” UB eine entsprechende E-Mail geschickt. Zuvor habe ich dem Parteivorstand meine Beweggründe (in Kurzform hier nachzulesen: http://www.teamnullvier.de/ ) per E-Mail mitgeteilt.
    Es tut weh, zusehen zu müssen, wie sich die SPD immer mehr von ihren Idealen verabschiedet.
    Gruß
    Uwe

  40. Kunzilla Says:

    Sehr gut gesprochen. Ist eben Tatsache, dass das Problem nicht dabei, dass es gesehen wird, sondern dass es überhaupt passiert.

    Hier muss definitiv woanders angepackt werden.

  41. Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion « dasKLEINgedruckte. Says:

    [...] ganzen Brief gibt’s hier. Filed under: me vs me, studium   |  Leave a [...]

  42. Leonard Ritter Says:

    Torben, mit -NC lizenz kann dein Brief weder in einer Zeitung zitiert werden, geschweige denn in einer Chronik – nicht mal auf Wikipedia. Du magst denken, dass man dich ohne NC ausbeuten würde, aber das Gegenteil ist der Fall. Kommerzielles Interesse wird den Gegenstand deiner Arbeit, nämlich den Inhalt, noch weiter verbreiten als es freie Angebote können.

  43. Nils Says:

    Hallo Torben,
    ich hoffe im Interesse deines Anliegens, dass du den Brief auch als solchen per Post verschickt hast und nicht nur hier veröffentlicht wurde. Denn es scheint unwahrscheinlich, dass der Brief hier im passenden Zeitrahmen von der Zielgruppe gelesen wird. Andernfalls stand deine Entscheidung auszutreten bereits fest und hätte nicht geändert werden können.
    Gruß von nem Sozen

  44. Frerk Says:

    Alle Achtung vor deinem Mut und deiner Entscheidung. Ich kann deinem offenen Brief nur voll und ganz zustimmen. China und Iran haben schon die Internet/Webzensur, aber das ausgerechnet Deutschland sich in diese Reihe stellen möchte, mit Zustimmung der SPD, ich glaub’s einfach nicht!

  45. Baby « Angelegenheiten Says:

    [...] bereits durchinszenierte Verprellungsvermeidungsinszenierung zu begreifen. Aber solange sich solche Menschen noch in Parteien engagieren, ist vielleicht nicht alles [...]

  46. blog.unkreativ.net » Short view on #zensursula Says:

    [...] Junger SPDler trifft die richtigen Worte und eine schwere Entscheidung: Austritt! [...]

  47. Marcus Bassler Says:

    … Respekt, auf den Punkt getroffen!

  48. Maren Says:

    Applaus und höchste Anerkennung für die Art und Weise Deines Austritts!
    Wäre ich in der SPD, hätte ich auch fertig :)
    Irgendwann reicht’s ja wirklich mal.

  49. Lesebefehl « Spontives… Says:

    [...] Aus dem offenen Brief eines jungen SPD-Mitglieds an seine Partei. Sehr lesenswert: –> hier [...]

  50. Glatt gelogen? | Lebenslauf. Says:

    [...] Passend dazu: der offene Brief von Torben Friedrich: [...]

  51. ::People of the sun:: » Generation Digital Says:

    [...] “Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion [...]

  52. Martin Says:

    Schade das es nicht mehr solche gibt wie dich in deiner (ehemaligen) Partei.

    Wünsch dir weiter alles Gute und das du nicht die lust an der Politik verlierst.

  53. Fischmarkt Says:

    Twitter in der Politik, im Iran und hierzulande…

    Es ist eine frappierende Parallelität der Ereignisse. Im Iran wird gerade versucht, eine Diktatur mittels Twitter zu stürzen. Die sozialen Medien haben dort die Kommunikationsverhältnisse so verändert, dass die gewohnte vollständige Unterdrückung…

  54. Enttäuscht von der SPD | magenbrot.net Says:

    [...] aktives Mitglied der SPD, macht seinem Ärger über die aktuelle Entwicklung seiner Partei in einem offenen Brief Luft. Hier der Brief in voller Länge: Liebe Genossinnen und [...]

  55. Offener Brief eines 22jährigen Parteimitglieds an die SPD | Lindworms kleine Welt.... Says:

    [...] Friedrich hat auf seinem Blog blogsprache.de einen offenen Brief an seine Kollegen aus der SPD veröffentlicht. Sehr [...]

  56. Torben Says:

    @Leonard Ritter: Mit -NC Lizenz wollte ich nicht unterbinden, daß mein Beitrag “ausgebeutet” wird, sondern mir die Sicherheit geben, daß Medien mit kommerziellen Interesse vor Nutzung fragen, ob Sie es veröffentlichen dürfen.
    CC-BY-NC sagt klar aus:

    Verzichtserklärung — Jede der vorgenannten Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Sie die Einwilligung des Rechteinhabers dazu erhalten.

    Ich gebe jedoch aus deiner Beweggründung heraus für alle kommerziellen Onlinemedien, die Einwilligung zur Veröffentlichung unter CC-BY.

    @Nils: Nein, ich habe keinen Brief auf dem Postweg versendet sondern Emails an betreffende Empfänger weitergeleitet.
    Über den digitalen Weg wird er schon seine gewillten Empfänger finden.

  57. Kann man eigentlich seine für eine Partei abgegeben Stimmen zurück fordern? | muschisuppe.com Says:

    [...] Nun denke ich nach den Geschehnissen der letzten Wochen und der rückgradlosigkeit der SPD, dass ich nicht weiter konform mit deren Inhalt, Vertretern etc gehen kann. Ebenso wie einige aus der Parteimitte. [...]

  58. Offener Brief an Monika Griefahn, MdB (SPD) » svenkubiak.de Says:

    [...] [3] http://netzpolitik.org/2009/datenschutznovelle-spd-faellt-mal-wieder-um/ [4] http://www.blogsprache.de/2009/06/17/offener-brief-an-die-spd-bundestagsfraktion/ [5] http://blog.odem.org/2009/04/17/pressemappe-ak-zensur-2009-04-16.pdf (16 ff.) [6] [...]

  59. KMS Says:

    Sehr gut geschriebener Brief! Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können, wobei ich der Ansicht bin dass dies ein Problem ist, welche alle Parteien in sich vereinen. Wir werden nunmal von einer Generation regiert, die mit nur zwei Fernsehkanälen aufgewachsen hat und häufig die Hintergründe der modernen Gesellschaft nicht versteht.

    Meine Unterstützung hast du!

    Edit: Sorry für die Grammatikfehler… wieder mal zu schnell auf abschicken geklickt :(

  60. Sascha Pallenberg Says:

    Torben, besser konnte man es nicht auf den Punkt bringen. Top. Als Kind eines sozialdemokratischen Elternhauses, als leidenschaftlicher Verfechter der fundamentalen Prinzipien dieser Partei musste ich schon seit 2 Dekaden mit ansehen, wie sich die SPD Stueck fuer Stueck selbst demontierte, ja die Sozialdemokratie in ganz Europa von Armani tragenden Selbstdarstellern zu Grabe getragen wurde.

    Dies ist der beruehmte Tropfen, der das Fass auch fuer mich zum ueberlaufen gebracht hat. Einen dicken virtuellen Mittelfinger an die Partei meines Vaters, Grossvaters und Ur-Grossvaters. Ich hoffe instaendig auf einen weiteren Denkzettel bei der naechsten Bundestagswahl.

    Gruesse aus Hong Kong

  61. Orbit Says:

    Wie sieht Deutschland in 15 Jahren aus? Wenige ,sehr reiche Personen bestimmen über alle und alles.Sie kontrollieren die Politik,durch ihre Lobby. Jetzt schon! Sie kontrollieren die Print und Rundfunkmedien.Auch jetzt schon! Und nun auch bald das Internet.
    !0 von 10000 Leuten schreien auf und finden es ungerecht,aber der Masse der Bevölkerung ist es schlichtweg völlig egal.Die da oben wissen schon was sie tun. Solange wir den Aldi um der Ecke , DSDS in der Glotze und Bild am Sonntag haben, solange wir unsere Werbeflyer nach tollen Angeboten durchwuseln können, solange wir bei Ebay mal ein Schnäppchen ergattern können,SOLANGE WIRD SICH NIX ÄNDERN.
    Politikverdrossenheit ist die EINE Sachen, Bequemlichkeit, nicht den Ar… vom Computer wegbekommen, wenn zur Demo oder zur Mahnwache aufgerufen wird,eine andere.”Die sollen mal machen ,demonstrieren für mich mit,hundert Leute denken so einer geht hin und wird nicht ernstgenommen.Wo ist denn das Volk von 89 das sich gegen staatliche Ungerechtigkeit stemmt.hat es sich jetzt in die virtuellen Weiten des Internets verkrümelt?Ich bin es leid immer und immer wieder von den großartigen offenen Briefen und Blogeinträgen und Podcasts und Kommentaren zu lesen.Wir können alle auch ein Loch graben und unseren Ärger dort hinein schreien .Stattdessen sollten wir aber das mit den Ohren unserer Abgeordneten tun.Wer etwas bewegen will muss selbst und persönlich anwesend sein und nicht seine Email-adresse oder sein Blogeintrag oder sein Kommentar.
    Man stelle sich vor, Internet hätte es schon 1989 gegeben.”..ich habe mir einen Proxi über Ungarn nach Östereich getunnelt…” Armes geteiltes Deutschland.

  62. Matthze Says:

    Genosse du sprichst mir aus der Seele.
    Tragisch ist es wirklich, was die Fraktion morgen u.U. im Bundestag abstimmen wird.
    Aber dein Austritt wiederspricht allem wofür die SPD steht. Anscheinend machst du erst jetzt den Mund weiter auf, hättest vielleicht auch vorher mal ordentlich RambaZamba machen sollen.
    So bewirkst du damit leider gar nichts.

  63. • Zensur wird in Deutschland eingeführt | Der SEO Punk Says:

    [...] http://www.ennomane.de/2009/06/18/kinderporno-sperren-warum-es-sehr-wohl-um-zensur-geht/ http://www.blogsprache.de/2009/06/17/offener-brief-an-die-spd-bundestagsfraktion http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2147 [...]

  64. Meckern ja, aber austreten nicht. « Rot steht uns gut Says:

    [...] nötig sein, aber man darf die Flinte und vor allem das sozialdemokratische Parteibuch nicht einfach so ins Korn werfen. Das passt nicht nur Sozialdemokratie! Dieser Eintrag wurde von [...]

  65. Chris Says:

    DANKE!

    Meine Hochachtung ist dir gewiss. Für den tollen Text und die Konsequenzen, die du aus dieser ganzen Scheiße ziehst.

  66. Carsten Böger Says:

    Ich bin zwar mehr als doppelt so alt wie Du, aber große Teile meiner Generation, sofern sie mir Hard- und Software beruflich zu tun hat, sehen das genau so!!! Ich bleibe aber noch in der SPD. Habe nach Jahren der Funktionärstätigkeit ein hinreichend dickes Fell erworben und will den Laden intern verändern… Bin mir sicher, dass demnächst einige Stühle gerückt werden ;-) Bei allem was Du für die Demokratie tust: Viel Erfolg!!! Ein wirklich richtig guter Artikel , den ich ansonsten voll und ganz unterstütze!!!

  67. Markus Says:

    Dem schließe ich mich – ebenfalls SPD Mitglied – voll und ganz an und werde auch genauso verfahren. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass dieses Land einen “radikalen” politischen Wechsel braucht. Als BWLer zieht es mich einerseits aus marktwirtschaftlicher Überzeugung natürlich zu den Liberalen, andererseits kann ich aber auch eine “grenzenlose Marktwirtschaft” nicht gutheißen. Meine ideale Zukunft ist Grün/Gelb!

  68. A. Buck Says:

    Sehr geehrter Herr Friedrich,

    Danke für diese Stellungnahme! Da kann man sich nur noch stumm nickend anschließen.

  69. Jan Says:

    Wunderbar! genauso geht es mir auch.. (also tatsaechlich auch 22 Jahre alt und tatsaechlich auch seit fast 4 Jahren SPD-Mitglied und am Erwägen eines Austritts.) Schön, dass das mal jemand so auf den Punkt bringt.

  70. Thomas Says:

    Love it, leave it, or change it: Ich bevorzuge letzteres, schade, dass du so schnell aufgibst. Mit einem so kurzen Atem kann man in der Politik nicht viel reißen. Schau dich um: Es gibt so viele junge Sozialdemokraten, die überhaupt nicht einverstanden sind, du bist doch nicht alleine, also lass uns diese Geschichte hier als Aufbruch sehen!

  71. Genossen: Austreten! — filzo.de Says:

    [...] ich jemals Mitglied der SPD gewesen – spätestens jetzt hätte ich auch so gehandelt, wie Torben Friedrich: Liebe Genossinnen und [...]

  72. Geheim Says:

    Und da wundern sich die Politiker, wenn die Wahlbeteiligung kontinuierlich abnimmt.

    Wo sind denn die viel beschworenen Terroristen vor denen Stasi 2.0 immer warnt? Könnten die nicht mal ein paar von den steinalten PolitikerInnen wegbomben?

  73. oshelpdesk.org » Querverweise #22 Says:

    [...] heute Vormittag gibt es hier, von der Leyen kämpft nun erfolgreich gegen Obdachlosigkeit, offener Brief eines SPD-Mitglieds, das BKA könnte mehr zum Löschen von Kinderpornos beitragen heißt es in einem Gutachten, hier [...]

  74. Scholle Says:

    Ich habe leider die Überzeugung gewonnen, dass auch durch solche – durchaus begrüßenswerte – Aktionen keiner mehr wachgerüttelt wird. Wenn ich teils lese was Abgeordnete und Politiker zu diesem Thema von sich geben, wird mir schlecht.

  75. Konstantin Says:

    Danke Torben für Deine klaren Worte. Ich habe zwar das doppelte Alter als Du, gehöre somit der Generation an, die den analog-digital-Medienwandel in ihrer produktiven Lebensphase miterlebt und mitgeprägt haben, aber auch meine Tolleranz gegenüber den Ignoranten hat so langsam ihr bitteres Ende gefunden. Ich will, nein ich kann es nicht mehr akzeptieren, dass wir von Menschen regiert werden, die den Wandel der Geselschaft in Sicht auf die Medien weder erkannt, noch akzeptiert haben, ihn geradezu bekämpfen und nur für ihre eigenen Ziele misbrauchen wollen.

    Ich wünsche mir Menschen mit deinem Verstand und Rückgrad dort wo “sie” stehen.

    Gerade jetzt, in diesen Tagen, in denen Zensur im Internet und den Medien durch das Geschehen im Iran für jeden sichtbar und erlebbar wird, ist der Entschluss der SPD keinem vermittelbar.

  76. Netzpolitik: Proteste gegen Internetsperren erreichen neuen Höhepunkt » t3n Magazin Says:

    [...] Richtlinie der eigenen Partei: Es werden offene Briefe an den Parteivorsitz geschrieben (interessant ist auch der des 22-jährigen Torben Friedrich), der Online-Beirat droht im Falle des Falles geschlossen mit dem Austritt aus der Partei. Die CDU [...]

  77. Piraten der MS SPD werden Kentern! | BlogSprache.de | "Zu Blog geschlagene Sprache." Says:

    [...] mögen meinen, daß die letzten Ratten (mein Offener Brief) nun das sinkende Schiff verlassen, doch schaut bitte genau hin, die Bilge Rat ist dahin, alles was [...]

  78. Es tut sich was in der SPD – aber ob das noch hilft? « Frei aber glücklich Says:

    [...] gibt aber auch andere Stimmen in der SPD, beispielsweise Torben Friedrich. Er kündigt in einem offenen Brief an seine Bundestagsfraktion seinen Parteiaustritt an: Was am [...]

  79. stilhaeschen » Blog Archive » statt Stopschild Says:

    [...] lesenswert: der offene Brief eines 22-jährigen Noch-SPD-Mitglieds an seine Bundestagsfraktion. Die ganze Unfaßbarkeit des geplanten Zensurgesetzes (kein Link – wer davon noch nichts [...]

  80. Endlich mal ein vernünftiger Text… | dem Uhle sein Blog Says:

    [...] lesenswert und 100% agree was das (ehemalige) SPD Mitglied Torben Friedrich da an seine Genossen schreibt. Ich bin zwar ein bisschen älter aber kann das absolut [...]

  81. Paul Says:

    Gratulation zu diesem Brief, dem ich mich inhaltlich voll anschließen kann. Die SPD wird es nicht mehr lernen, dass die alten Männer vom heutigen Leben und der Technik, die inzwischen dazugehört, nicht wissen und vor allem nicht mehr begreifen werden.
    Diese Technik passt nicht zu der Mentalität der Seilschaftler und Lobbyistenafterschmatzer, die es nicht nur in der SPD gibt. So kann man den Müntes, Schäubles etc. nur zurufen, was Dieter Nuhr schon festgestellt hat:
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
    Die alten Männer sollten sich endlich zur Ruhe setzen und der Jugend endlich Platz machen.

  82. Marcus Says:

    Sehr schoen geschrieben, vielleicht kapieren es “die da oben” auf diese Art.

  83. Fragen an Parteimitglieder der NDDP | WUTSCHINJEN Says:

    [...] Lesen des offenen Briefes von Torben Friedrich ist mir folgendes ins Hirn [...]

  84. michael Says:

    piratenpartei……

  85. AndreasP Says:

    @30 Sibby: Na wenn die genannten 30% der SPD-Mitglieder morgen ihren Austrittsbrief absenden, freut sich die Deutsche Post und die SPD-Führung würde eventuell doch etwas davon mitbekommen.

  86. blog.unkreativ.net » Warum Ihr nicht aus der SPD austreten dürft Says:

    [...] dem Zusammenhang hatte ich heute morgen schon auf den offenen Brief von Torben Friedrich verlinkt, der inzwischen auch als Fullquote im Lawblog zu lesen [...]

  87. 50hz - Werkstatt für Netzkommunikation » Blogarchiv » Woche der Enttäuschungen: Netzsperren kommen Says:

    [...] des Online-Beirates über den offenen Protest eines Landesvorsitzenden bis hin zu ersten Austritten – wird die SPD im Bundestag mehrheitlich einem Gesetz zustimmen, dass – wie Thomas Knüwer [...]

  88. baldex_spd Says:

    Sehr guter Brief. Mir geht es ähnlich, bei mir sind es 10 Jahre Mitgliedschaft. Ich habe mein Austrittsschreiben gestern verfasst, ich warte den heutigen Tag noch ab, bevor ich es abschicke.

    An die “Piraten in der SPD”: Wenn ihr es ernst meint, müsst ihr als Demokraten nun aus der SPD austreten. Immerhin geht es um unsere Freiheit und unseren Rechtsstaat.

  89. Klarmachen zum Ändern – ein politischer Paradigmenwechsel « maha’s blog Says:

    [...] Netzausblendung vor allem im Internet besonders deutlich wird (nur ein eindrucksvolles Beispiel:lobenswerter offener Brief von SPD-Kandidat Torben Friedrich). Symptomatisch sind hier auch die Piraten in der SPD (danke [...]

  90. Bemerkenswert: offener Brief eines SPD-Mitglieds | Michael Gelb Says:

    [...] ein junges SPD-Mitglied (22 Jahre alt, seit 4 Jahren Mitglied) sich mit einem bemerkenswerten offenen Brief an seine Partei-Oberen gewandt: Liebe Genossinnen und [...]

  91. Fison Says:

    Ich fänd es angebracht wenn über diese Alternative mal wirklich nachgedacht würde: http://ungefragt.wordpress.com/2009/06/18/schwarzmalerei-auf-rotem-grund/

  92. Servus, machts gut » u1amo01 Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion [...]

  93. Mal zum Thema Zensur - blog.tauradan.de Says:

    [...] Geschrieben von Torben Friedrich auf blogsprache.de [...]

  94. Von Mir Nix & Dir Nix » Blog Archiv » Resignation oder Konsequenz? Says:

    [...] Torben Friedrich in einem Offenen Brief an seine Partei, die SPD, in seinem Weblog [...]

  95. tom Says:

    guter brief, aber: einen(!) tag vor verabschiedung? warum nicht mal vorher? sorry, das ist zu spaet…

  96. Lars Says:

    Ich bin 37 Jahre alt, seit über 20 Jahren in der SPD, habe eine JUSO-AG gegründet und groß gemacht, war jahrelang Kassierer im OV und Sachkundiger Bürger in meiner Stadt, ausgetreten aus der Verräterpartei mit heutigem Datum!

  97. Pro Freiheit Says:

    Dein Brief trifft den Kern der Sache. Die derzeit herrschende Politikerklasse ist Lobbyismusverseucht, ahnungslos, was seit 20 Jahren bestehende Medien betrifft und hat den Kontakt zur Bevölkerung und noch mehr zur jüngeren Generation komplett verloren. Aus Populismus wurde ein an der Sache vorbeigehendes, ja sogar kontraproduktives Gesetz durchgewunken. Selbst Missbrauchsopfer sind gegen dieses Gesetz… Die Sozialdemokratie ist tot. CDU und CSU sind tot. Gestorben an Engstirnigkeit und Überheblichkeit trotz Ahnungslosigkeit. Neue Parteien braucht das Land!

  98. thogo Says:

    Meine Hochachtung für diesen mutigen Schritt. Ich weiß was es bedeutet seine politische Heimat zu verlassen.
    Aber an alle die meinen das nur dieses Gesetz kein Grund ist die SPD zu verlassen, das viele Jusos genau so denken etc. pp.
    Sorry, aber die Aufhebung der Gewaltenteilung in diesem Gesetz – ein Grundpfeiler der Demoktraie immerhin – wäre auch für mich durchaus Grund genug die SPD zu verlassen.
    Aber selbst wenn man diesem Argument nicht folgt – vorher gab es den Grundrechtsschleifer Schilly, Zustimmung zur Vorratsdatenspeicherung, das soziale Verbrechen Hartz-IV und endlos mehr.
    Schon der epic fail Zypries alleine ist Grund genug die Verräterpartei zu verlassen. Der SPD kann man nur noch wünschen: Viel Spaß beim Projekt 18.

  99. austrittsgesuch Says:

    na schon ausgetreten? das gesetz ist verabschiedet worden.

    sei konsequent und verkuende ebenso offen und transparent deinen austritt und die aktivitaeten die mit dem austritt einhergehen.

    mfg.

  100. Torben Says:

    Ich bin am vorbereiten.
    Momentan werden die Online-Aktivitäten mit der SPD eingeschränkt. Brief ist geschrieben und der Text wird hier veröffentlicht.

  101. Klare Worte und dringende Leseempfehlung! @ aebby LOG Says:

    [...] Friedrich schreibt in einem offenen Brief an die SPD Bundestagsfraktion in beindruckender Weise Klartext zum Thema “Sperren im Internet” Politik u. PhilosophieDemokratie, [...]

  102. Zensursula Gesetz ist durch - Kapitulation des Rechtsstaats Says:

    [...] schöner Beitrag von stammt von Torben Friedrich und seinem offenen Brief an die Bundestagsfraktion. Er argumentiert gegen das Zensursula-Gesetz mit der Kapitulation des Rechtsstaates. Nicht in [...]

  103. Pro Freiheit Says:

    Deine Entscheidung wird nicht leicht gewesen sein. Deshalb hast Du meinen Respekt! Und ich denke, dass Deine Entscheidung richtig war. Du hast – anders als 389 Abgeordnete heute – nach Deinem Gewissen und im Sinne unseres Grundgesetzes gehandelt.

    Vielleicht findest Du eine neue Partei, der Du mit Deinem Wissen und Deiner Vorerfahrung weiterhelfen kannst. Die etablierten Parteien sind offenbar zu lobbyhörig und zu hochnäsig, um sich für Argumente zu interessieren. Selbst Missbrauchsopfer sind gegen die Internetsperren…

  104. ralfs blog@aachen » 18. Juni 2009 … trete ich aus der SPD aus! Says:

    [...] dokumentiere den Offenen Brief des 22-Jährigen Torben Friedrich an die SPD-Bundestagsfraktion im Wortlaut: Liebe Genossinnen und [...]

  105. † R.I.P Artikel 5(1) GG « Drunkenmonday Wein Blog Says:

    [...] blogsprache.de: “Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion” [...]

  106. Felix Nagel Says:

    Amen!

    und natürlich:
    http://piratenpartei.de/navigation/mitmachen/mitglied-werden

  107. und abgesehen davon . . . » Blogmarks vom 18.6.2009 Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | BlogSprache.de – Ein schöner offener Brief eines (noch) SPD Mitglieds der aufzeigt, wie sich die Politik immer weiter von der Generation C64 entfernt und wie auch die Haltung der SPD in vielen Punkten einfach nicht mehr nachzuvollziehen ist. (die CDU hab ich noch nie verstanden, das nur nebenbei) [...]

  108. Die Kinderpornographiesperre - Mehr als “nur” Zensur | sectio aurea Says:

    [...] – Mehr als “nur” Zensur By Ernesto Nun brennt es. Aber richtig. Es brennt überall. Es brennt in allerlei Blogs, vielfach Twitter, auf den verschiedensten Nachrichtenseiten [...]

  109. r|ob Says:

    [...] Das sieht dieser Bürger auch so [...]

  110. noidea – Twitter Updates for 2009-06-19 Says:

    [...] lesenswerter offener Brief an die SPD: http://www.blogsprache.de/2009/06/17/offener-brief-an-die-spd-bundestagsfraktion/ #zensursula [...]

  111. SZenso » Blog Archive » Zensur Says:

    [...] wurde als Verrat an den Werten der Partei und als Kampfansage an die Netzkultur gewertet. Dieser offene Brief eines frustrierten SPD-Mitglieds ist ein eindrückliches Zeugnis dieser [...]

  112. martins privates blog : » Wir sind China Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion [...]

  113. Es ist soweit: Artikel 5 unseres Grundgesetzes … « Susanns Weblog Says:

    [...] offener Brief an die SPD Bundestagsfraktion [...]

  114. Linktipps der Woche: Gefunden im Netz – KW25/2009 | myCampbell.de - Das Campbell-Zwerghamster Blog Says:

    [...] Ein offener Brief an die SPD [...]

  115. Ganz kurz: Links zur Verabschiedung der Internetsperren - Nachgehakt Says:

    [...] Thorsten Schäfer-Gümbel, ein weiterer offener Brief, von mehreren SPD-BundestagskandidatInnen, offener Brief eines jungen, jetzt wohl Ex-SPD-Mitglieds. Vorgestern hatte sich auch der SPD-Onlinebeirat gegen das Gesetz ausgesprochen und angekündigt, [...]

  116. links for 2009-06-19 » blumenstrasse Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | BlogSprache.de | "Zu Blog geschlagene Sprache.&qu… Ein offener Brief eines SPD-Mitglieds angesichts des (gestern noch bevorstehenden) Gesetzes. Heute wird er wohl aus der SPD austreten. [...]

  117. Kand.in.Sky Says:

    mit 18 in die SPD…

    und ich musste erst mitte 30 werden um einer Partei beizutreten. Jetzt seit bald drei Jahren Pirat.
    Wir empfangen alle exSPDler mit offenen Armern…

    #k.

  118. Momo Says:

    Bin vom Lawblog hier her gerutscht und möchte hier auch posten, was ich dort gepostet habe:

    Ich bin in einer SPD-geprägten Familie aufgewachsen. Mein Opa war bis zu seinem Tod SPD-Mitglied, war im Stadtrat und viele Jahre im hessischen Landtag. Zu dem Brief fällt mir nur eines ein:

    *steht auf und applaudiert mit einem lachenden und einem weinenden Auge*

    Momo, der froh ist, dass sein Opa das Ypsilanti-Debakel nicht mehr erleben musste.

  119. R.I.P. – Ar†ikel 5 | Rappelsnut Says:

    [...] zum Thema: Netzsperrengegner sind kriminelle Geschäftemacher, Anarchisten und Kommunisten, ein offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion und zur umfassenden Information: das Abstimmungsverhalten Ihrer Wahlkreisabgeordneten. [...]

  120. ML Says:

    habe ich gestern schon gesehen und finde es eigentlich gut. Eigentlich weil: bringen wirds nix – oder hat es nix :)

  121. bastelschubla.de — 389:128 - Leider verloren. Says:

    [...] blogsprache.de und nimmt den Beschluß zum Anlaß, aus der SPD auszutreten, wie er in diesem Offenen Brief angekündigt hat. Und Rene von nerdcore.de klingt sogar richtig [...]

  122. 5V3N.5P4C3 » Da hat doch mal einer nen Arsch in der Hose Says:

    [...] Der erste Politiker seid langem der mal ne nArsch in der Hose hat und Konsequenzen zieht: Ein junger SPD-Abgeordneter tritt aus der Partei aus! [...]

  123. Eine ehrliche Meinung… « Alles nicht so schlimm… Says:

    [...] der öffentliche Brief von Torben [...]

  124. Sven Schneider Says:

    Es wird schon was bringen, die SPD hat ein Problem und das ist das ihr die Wähler weglaufen. Wenn jetzt so wie auch ich die Mitglieder auch noch austreten, hat die SPD keinen mehr der die Wähler mobilisiert und so dafür sorgt das die SPD doch noch mehr als 20 % der stimmen bekommt.

    Ich bin sehr Aktiv in meinem Wahlkreis und musste mir immer öfter bei Gesprächen mit Wählern anhören das sie nicht verstehen was die SPD spitze da oben macht. Die Basis wird z.Z. total missachtet und ignoriert.

    Ich habe auch jetzt nach meinem Austritt vor ca 3 Wochen noch viel mit den Wählern meines Bezirks zu tun und viele können meinen schritt verstehen.

    Was mich aber noch mehr überrascht hat war das mich ein 60 Jähriger darauf aufmerksam gemacht hat das die Piratenpartei genau die richtige Partei für mich sein könnte. Er glaubt auch das die SPD nicht mehr Hochkommt und so langsam aussterben wird. Die Entscheidung das ich Pirat werde hatte ich aber schon davor, die Piraten werden vielleicht nur 5% oder weniger bekommen. Aber spätestens in 4 Jahren wenn es so weiter geht wird es nicht mehr bei 5% bleiben.

  125. aha! Says:

    Respekt!

  126. Löschen statt sperren... - gegen Netzzensur! - 85m² - WG-Weblog Says:

    [...] wenn die Meinung nicht passt…Das ganze Problem dieser Politik findet sich sehr gut in einem offenen Brief des ehemaligen SPD-Mitglieds Torben Friedrich auf den Punkt. Die Politik versteht nicht was das Internet ist und wie es funktioniert… Und genau [...]

  127. Leinenzwang für Einhörner! « Non-Stop Action from a different Perspective Says:

    [...] Torben Friedrichs, offener Brief an die SPD [...]

  128. Zensursula hat gesiegt – vorerst. « hamburg – biene’s blog rockt! Says:

    [...] haben sich die letzten Wochen immer mehr Menschen gegen dieses Gesetz ausgesprochen, wie hier, hier und hier; die Generation 2.0 fühlt sich unverstanden und übergangen, was angesichts der [...]

  129. lehren aus iran und zensursula « one thing is promised Says:

    [...] und insbesondere die last-minute-rebellen aus der spd (von tauss ueber tsg ueber diese und jene, achja, die versager vom spd-online-beirat natuerlich [...]

  130. Reinhard Says:

    Das Argument: Die Internet-Zensur verhindere keine Verbrechen, sie mache sie nur unsichtbar, trifft in umgekehrtem Maße auch auf die Video-Überwachung zu: Sie macht Verbrechen sichtbar, ohne Sie zu verhindern. Die Politik kennt seit Jahren die Misere die meisten sozialen Probleme, die die Bürger unmittelbar betreffen, durch geeignete Regeln und Gesetze nicht in den Griff zu bekommen: Bildungsstandards, Kinderarmut, Jugend- und Altersarbeitslosigkeit Migration, und Datenschutz seien hier genannt: Stattdessen wird ein Beauftragter für die Verwaltubng der Misere installiert.

  131. ENJOY » Blog Archive » Offener Brief an die SPD Says:

    [...] vielleicht auch alles gerade deswegen, hat der offene Brief von BlogSprache meine 100 prozentige [...]

  132. SPD mal ganz vorne mit dabei, beim Generationenkonflikt – Bravo SPD « xxl-killababe berlin wordblog Says:

    [...] Quelle:www.blogsprache.de/2009/06/17/offener-brief-an-die-spd-bundestagsfraktion [...]

  133. brave new world « Totaler Scheiß Says:

    [...] EIN (hoffentlich wirklich Ex-)Genosse haben sich in meinen Augen besonders hervorgetan  hier und hier wobei mich der 22!!! jährige Torben Friedrich wirklich beeindruckt hat! Ich bin wie die Bild (Ha [...]

  134. Freddie Says:

    Sehr gut formulierter und dazu noch inhaltlich starker Brief. Findest sich selten in der Politik in den letzten Tagen. :(

    Wenn du sagst, dass du austreten möchtest, bzw. dies ja nun schlussendlich bereits entschieden seien sollte, jedoch weiterhin in der Politik mitmischen willst, frage ich mich wo du deine Arbeit denn fortsetzen möchtest.

    Ich bin gerade 18 geworden, ebenfalls politisch interessiert und war mir immer sicher mit der Volljährigkeit Mitglied in einer Partei zu werden.

    Nun fällt mein “Erwachsenwerden”aber gerade in eine Zeit in der immer offensichtlicher wird, dass die aktuelle Politik für mich keinen Weg darstellt. Mit keiner der großen Parteien kann ich mich noch identifizieren, die Piraten schmeißen mir leider zuviel richtiges mit zuvielem falschen zusammen. Dieser ganze Populismus ist einfach grauenvoll, man muss ja schon aufpassen nicht selber in die Politikverdrossenheit abzurutschen.

    Wie siehst also du die weiteren Möglicheiten?

    Nur noch außerpalamentarischer Aktionismus? Durch NGOs und Projekte von außen versuchen Innen etwas zu ändern?

    Oder doch noch eine neue Partei, wo die Leute jetzt schon das Gefühl haben, es gäbe eindeutig zuviele?

    Ich bin echt ratlos, und wenn du selber mit damals 18 in die SPD eingetreten bist, nur um jetzt wieder auszutreten, weißt du vielleicht in etwa wie es mir geht.

  135. Goodbye SPD | Bookutus Says:

    [...] Der Absturz einer großen Volkspartei. Ich habe immer viel Vertrauen in die freiheitlichen und sozialdemokratischen Grundsätze des SPD gesetzt. Das war wohl leider falsch. Selbst Parteigenossen wollen das Handeln ihrer Partei jetzt nicht mehr mittragen. [...]

  136. SMESH Says:

    Bravo!

    Gibt doch noch anständige Leute in der SPD

    ähm – gab (:

  137. soder Says:

    gut geschriebener brief, der die thematik auf den punkt bringt! du solltest eine eigene partei gründen, denn eine partei nach deinen grundsätzen braucht deutschland bzw. gibt es nicht in D.

  138. Auf Immerwiedersehen*, SPD! | BlogSprache.de | "Zu Blog geschlagene Sprache." Says:

    [...] Potential der besser informierten Gesellschaft sieht, macht sich für mich aus den in meinem Offenen Brief an die SPD-Bundestagsfraktion genannten Gründen unwählbar und lässt mich zu dem Schluß kommen, anderweitig [...]

  139. Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | BlogSprache.de | “Zu Blog geschlagene Sprache.” « Martin Schaaf’s Blog Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | BlogSprache.de | “Zu Blog geschlagene Sprache.” Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | BlogSprache.de | "Zu Blog geschlagene Sprache.&qu… [...]

  140. Ohne Worte: « HansCustom Says:

    [...] Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion [...]

  141. Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion: Tritt das Gesetz in Kraft, trete ich aus der SPD aus | nox.Blog Says:

    [...] Offener Brief von Torben Friedrich an die Bundestagsfraktion der SPD Categories: Deutschland, Zeitgeschehen Tags: Austritt, Brief, Deutschlands, Internetzensur, Kinderpornografie, Kinderpornographie, Kommunikationsnetze, offener, Partei, Parteiaustritt, Sozialdemokratische, SPD, Torben Friedrich, Zensur Comments (0) Trackbacks (0) Leave a comment Trackback [...]

  142. SPD-Austrittserklärung von Julia Reda | BlogSprache.de | "Zu Blog geschlagene Sprache." Says:

    [...] Deutschlands hier zu veröffentlichen um aufzuzeigen, daß nicht nur J.Tauss, J.Kantel und meine Person -aus gegebenen Anlass- ausgetreten [...]

  143. SPD und CDU wenden sich gegen ihre jungen Wähler - Dyrathror Says:

    [...] junge Generation von Demokraten die jetzt die Konsequenzen zieht und der SPD den Rücken kehrt wie Torben Friedrich und Julia Reda. Aber auch eingefleischten Demokraten wie Jörg Kantel kehren der SPD gerade den [...]

  144. lutz & tommy » Blog Archive » Zensursula Says:

    [...] Bürgern und besonders der jungen “digitalen” Generation entfernt. Bemerkenswert ist dieser offene Brief eines 22-jährigen [...]

  145. Für wie blöd haltet Ihr uns eigentlich? | Kamikaze-Demokratie Says:

    [...] und dann über 134.000 Mitzeichnern einer Petition ins Gesicht spuckt? Eine SPD, der die wenigen Menschen weg laufen, die Ahnung vom Netz haben? [1] Das könnt Ihr doch nicht wirklich [...]

  146. SPD-Online-Beirat gegen Netzsperre. « RabenZeit Says:

    [...] Briefe von langjährigen und engagierten Parteimitgliedern an die SPD lesen, so zum Beispiel hier, hier und [...]

  147. Jan sein Blog › Der SPD laufen nicht nur die Wähler weg Says:

    [...] einem offener Brief an seine Partei hat der 22-jährige Torben Friedrich seine Sicht der Dinge erläutert und seinen [...]

  148. noidea – Twitter Updates for last week Says:

    [...] lesenswerter offener Brief an die SPD: http://www.blogsprache.de/2009/06/17/offener-brief-an-die-spd-bundestagsfraktion/ #zensursula [...]

  149. Online-Wahlkampf trotz Internetsperren | keine experimente Says:

    [...] gedeutet wird. Und mit dem Union und SPD riskieren, politisch engagierte Internetnutzer zu antagonisieren. Der “Online-Beirat” der SPD lässt verlautbaren, die SPD mache sich für die [...]

  150. mediaclinique | ralf schwartz Says:

    Das QualitätsjournalistenPolitikerMarken-Versagen…

    Eindrucksvoll hat die Politik in den letzten Wochen und Monaten bewiesen, daß sie vom Bürger noch weniger Ahnung hat als der Qualitätsjournalist vom Leser oder die Marke vom Konsumenten. Allen dreien aber ist gemeinsam, daß sie endlich ihren kleins…

  151. Martin Says:

    Und noch ein begründeter Austritt: http://bit.ly/Bc5aG

  152. BlogSprache in den Blogcharts? Says:

    [...] fand zwar großen Zuspruch durch meinen natürlich auch für diesen Zweck ausgenutzten Offenen Brief, wurde davor jedoch eher als Randerscheinung wahrgenommen. Ob mir die nun zugesprochene Position [...]

  153. Sigrid Köster Says:

    Mit leeren Worten und Visionen , die nicht überzeugen können, kann die SPD nicht den Wahlkampf 2009 gewinnen.
    Vieles läuft nicht mehr rund in Deutschland.
    Die SPD sollte endlich mal wieder zu den Grundwerten der Menschen, die in diesem Lande leben, die sich immer auf die Politik der SPD verlassen haben, zurückkommen.
    Das Vertrauen in die Partei, besonders die der arbeitenden Menschen in diesem Land ist verloren.
    Es muss etwas geschehen, das, dass Vertrauen ind die Politik und vor allem die Durchsetzbarkeit der Partei wieder gewährleistet ist.
    Der Bürger, muss sich wieder sicher fühlen, in jeder Beziehung.
    Familien müssen wieder Vertrauen in die Politik und die Zukunft für ihre Kinder sicher sehen.

    Sigrid Köster

  154. Siegfried Zeckel Says:

    Hallo wen Sie 1989 Ostdeutschland nicht vergessen hätten
    würde die Wahl besser verlaufen,aber nein !Alle haben sich
    auf Ostdeutschland gestürzt nur die SPD ist sitzen geblieben.
    Sie können mir klauben denn als Gemeinderat von Damals habe ich es selbst erlebt.m.f.G. Siegfried Zeckel

  155. indy2 Says:

    Ihr Armen. Hat der Wind bei Euch Puh gemacht und Ihr habt gleich eine Grippe. Hinschmeissen ist gerade das, was von der “jungen Generation” (wirklich unsere Zukunft???) nicht erwartet wird!

  156. Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion « Global Posts Says:

    [...] Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei [...]

  157. Post Porto Says:

    Sehr gut ausgedrückt. Ist eben die Wahrheit, dass das Problem nicht dabei, dass es gesehen wird, sondern dass es überhaupt passiert.

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