
Klein, Handlich, Praktisch – Die Visitenkarte der Zukunft?
Wie ihr bereits wissen solltet, befand ich mich vom 1.-3. April 2009 in Berlin auf der re:publica 2009 und dort bekamen wir ein nettes kleines Gadget zu Gesicht, einen Poken.
Ein Poken ist ein kleiner Panda, Alien, Bienen oder Voodoo-Puppen Anhänger, der mit einer ziemlich interessanten Technik ausgestattet ist. Poken sind digitale Visitenkarten, auf die man seine Social Networks legen kann, um sie so direkt mit einer Person die man trifft auszutauschen. Hat der gegenüber auch einen Poken hält man beide Figuren mit der Handfläche aneinander und sie tauschen in Sekundenschnelle alle darauf befindlichen Daten aus. Schließt man dann seinen Poken an einen Computer an, wird man automatisch auf die Domain doyoupoken.com weitergeleitet.
Dort registriert sich der Poken-Benutzer einmalig und fügt dann seine gewünschten Informationen auf die Karte, zum Beispiel:
- Name, Vorname
- Adresse
- Telefon- und Handynummer
- ICQ, AIM, Skype oder andere Instant Messanger
- schülerVZ, studiVZ, FaceBook oder Twitter-Profil
Danach kann man seine Karte personalisieren und der Clou: “Poked” man mit einer anderen Poken-Besitzer ist man bei allen identischen Social-Networks sofort der Freund, Follower oder Bekannte im gewünschten Netzwerk.
Die Handinnenfläche leuchtet immer kurz Grün auf, wenn die Daten übertragen wurden, ist etwas schief gegangen leuchtet sie Rot. So hat man in sekundenschnelle mit seinem Bekannten alle notwendigen Kontaktadressen ausgetauscht und kann sofort sich auf das wichtige konzentrieren: Spaß, Diskussion & Unterhaltung.
Jeder Poken beinhaltet einen Empfänger und Sender, da auf dem Poken nur drei kleine Dateien draufliegen (mehr dazu im Poken Blog – Was liegt auf dem Poken?) die so verschlüsselt sind, dass niemand Einsicht auf die Kontakte hat und auch wenn man seinen Poken verliert, die Person ohne Kenntnis des Passwortes nichts mit dem Poken anfangen kann.
Welche Poken gibt es bisher?
Kleiner süßer Poken in Panda-Bären Design.
Ein kleiner grüner Poken Alien.
Ein rot-oranger Voodoo-Puppen Poken.
Ein Poken als gelbe Honigbiene.
Es soll bereits auch andere Poken geben, zum Beispiel einen Affen, eine Ninjafigur, ein Baby, einen Fuchs und eine Katze, diese sind bisher jedoch kaum erhältlich, werden wohl aber ab Mai auch in Deutschland erhältlich sein.
Bisher gibt es einige interessante deutsche Links, die nur über Poken berichten, darunter wären:
- Der Poken Laden / Ein Shop spezialisiert auf Poken und Merchandising.
- Das Poken Blog / Ein Blog das über Poken berichtet.
- PokenPartys.com / Angeblich bald ein Portal welches Partys organisiert.
- MissionPoken /
- PokenPokes / Ein weiteres witziges Poken Blog.
Mein Fazit ist, dass Poken bald ziemlich deftig in den deutschen Universitäten, Schulen, Diskotheken und anderen jugendlichen Szenen einschlagen werden und dann nach und nach auch den kindlichen Touch verlieren und den seriöseren Markt erobern werden.
Denn auch wenn man Poken nur als Visitenkarte benutzt, mit Handynummer und Adresse, ist es immernoch einfacher einen Poken mit sich zu tragen, als 63 Visitenkarten (soviele Visitenkarten fässt der Poken) zuzüglich seiner eigenen. Bis sich der Poken durchgesetzt hat, werden Firmen und Privatpersonen wohl nicht umgehen können, weiterhin die guten alten Visitenkarten zu drucken. Aber manch einer möchte vielleicht auch gar nicht auf seine Kartenstapel verzichten.
Do you Poken?
3 sagen was zu “Do you Poken? Wie Alien die Welt erobern.”



April 12th, 2009 at 11:39
Manno! Hätte ich mir doch einen holen sollen? ;)
April 13th, 2009 at 16:32
Kannst dir sicher sein, dass bald einer bei dir im Briefkasten liegt… Frag Drumba ;)
April 14th, 2009 at 15:35
[...] Source:Â blogsprache.de [...]