
Es sah so aus:
[In Anlehnung an Uarrr!s: "Der Tag, an dem ich von Spreeblick verlinkt wurde."]
Nein ehrlich, dass erfüllt mich ja mit Stolz. Ich fragte ob man an der Spree bereit sei für Seppuku und es folgte halt dieser wundervolle, wenn auch relativ spät und nicht in den regulären Geschäftszeiten liegender 52 Zeilen lange Tweet.
Frage ist nun, was eher an einem Wunder gleicht. Der Link aus dem betreffenden Blog wie -wenn auch evtl. ironisch- bei uarrr.org freudig erwähnt, der relativ gesehen natürlich wertvoller ist für Blog & Blogger oder die direkte Kommunikation mit dem A-Blogger an sich? Blogger verlinken bekanntlich ja gerne auf Quellen und oder auf passende Themenbereiche aber vernachlässigen nach Ansicht einiger Kollegen dass Antworten bei Twitter oder anderen Kommunikationsportalen:
Ja und was stimmt nun?
Nun könnte man natürlich einbringen, dass die Damen&Herren “A” bekanntlich viel filtern müssen um ihren Status als A-Blog auch rechtfertigen zu können, basiert darauf schließlich ihre Leser- und somit Followerschaft, doch ist ein Informationsvorsprung ja bekanntlich nur dann gewährleistet, wenn man die Information auch erhält um sie publizieren zu können. Ich habe mich schon oft dabei erwischt, dass ich einige bei Twitter.com via Reply anschreiben wollte um feststellen zu müssen, dass ich im nachhinein garkeine Antwort erhalten hatte oder meine Nachricht sicherlich einfach nur in der Flut (ich stelle mir dass wirklich wie eine schwappende Welle an täglichen, personalisierten Massenspamströmen vor die nur in den nächtlichen Stunden verebbt) an Replies untergegangen war. Jedoch befindet man sich nicht auf der Follow-Liste der Person, kann so bei einem ernsthafteren Anliegen nicht nochmals darauf hinweisen ohne wieder Gefahr zu laufen, überlesen zu werden.
Insgesamt lassen sowieso die Follow/Follower-Listen nach meiner Überzeugung weniger tief Blicken, welche Blogger in Diensten wie Twitter an reiner Publikation interessiert sind oder an Kommunikation. Um niemanden an den Pranger stellen zu wollen, erwähne ich hier mal einige Personen die subjektiv betrachtet, anscheinend auf die Kommunikation wert legen:
Trotz einer hohen Followerzahl nimmt es MCWinkel hin, dass viele Personen direkt mit ihm Kontakt aufnehmen “könnten” via Direct Message. Hat aber “erst” 1,210 Updates hingetwittert. Ist dies nun ein Kommunikations- oder ein Publikationstwitterer?
Gut, da gibt es ja noch jemanden:
Der Barack Obama folgt ja automatisch jedem, der ihm folgt aber antwortet dafür halt nicht auf die sicherlich täglichen zig Replies da sonst seine Mitarbeiter sicherlich mit nichts anderen beschäftigt werden, also nutzt er eindeutig Twitter nur als Publikationsplattform. @HubertusHeil war da einwenig anders folgte zwar auch automatisch jedem, nahm aber eher die Möglichkeit zum Austausch auf.
Anders ist es dafür wieder bei:
Robert Basic folgt wirklich einem “auserlesenen” Kreis im Verhältnis zu seinen Followern betrachtet, nimmt sich aber auch Zeit für Replies an Nicht-Verfolgte.
Was ist nach eurer Ansicht nun die richtige Strategie?
- Informationsfollowflut oder Informationsfollowfilter?
- Kommunikationstwittern oder Publikationstwittern?
Fest steht für mich:
4 sagen was zu “Der Tag, an dem…”










September 23rd, 2008 at 22:30
hm, ich hab mehr besucher als mcwinkel, bin ich jetzt auch ein a-blogger? :)
(es war übrigens tatsächlich ironie. ;)
September 23rd, 2008 at 23:16
Na es geht mir ja nicht um Besucher oder diese klischeehafte “ABC”-Kategorisierung, sondern von deiner prächtigen Idee des vielfach schrägen “Juhuu-Er-hat-mich-bemerkt”-Denkens auf die Frage mit den unterschiedlichen Umgang und den dadurch entstehenden Ausdruck von Kommunikationsmodellen hinzuweisen.
Wenn du aber die Bestätigung möchtest sag ich dir, dass nicht alle genannten Personen für mich in die Kategorie “A-Blogger” zu stufen sind aber trotzdem sehr gut zeigen, wie “viel”gelesene Personen bei Twitter mit den Lesern umgehen. Sei es positiv für den Betrachter oder negativ.
September 24th, 2008 at 14:34
Ist es nicht egal welche Strategie man bei Twitter verfolgt??
Wichtig ist doch nur dass man für sich selber einen Mehrwert sieht und ihn umzusetzen weiss.
Ich informiere mich dort nur und dass reicht auch schon!
September 25th, 2008 at 14:50
Dass war ja genau meine Frage.
Ist es dem Gros egal oder verfolgen sie eine Strategie?
Nutzen sie Twitter wie du als Informationsportal oder eher zur Kommunikation? Als Publikationsmittel wie andere Socialnewsportale oder eher als erweiterten Feedreader.